Gottes Liebe erfahren und weiterschenken

Kirche mit Hoffnung

 Abenteuer Gebet

Januar 2015

Gebet soll ein Abenteuer sein? Ich dachte immer, Gebet ist Langeweile im Quadrat!?“ Auch schon so gedacht?

Gebet ist in erster Linie interessant, weil du beim Beten der bedeutendsten Person überhaupt begegnest. Es geht um deinen Vater im Himmel. Er ist der, der alles geschaffen hat und gleichzeitig ist er dein Papi, so wird er im Unser Vater auf Aramäisch angeredet. Meine Gespräche mit Gott beginne ich seit einiger Zeit so, dass ich mir Gott vor Augen halte. Ich bedenke wer, was und wie er ist und was das für mich bedeutet. Dabei bin ich jeweils überwältigt. Mit dem lebendigen Gott den Tag zu starten verheisst Abenteuer. Er ist immer dabei, er begleitet mich auch dann, wenn ich am Morgen noch mit der Müdigkeit kämpfe.

Gebet ist auch ein Abenteuer, weil es unterschiedlich gelebt werden kann. Wir werden Anfang Januar einen Sonntag sowie einige Abende zum Thema Fasten und Gebet erleben. Wir wollen Gott suchen und Gott durch sein Wort zu uns sprechen lassen. Wage das Abenteuer. Knurrender Magen, Zeit mit Gott, Gebetsposten, bei denen du auf verschiedene Arten mit Gott reden kannst.

Gebet wird auch Ende 2015 zum Abenteuer. Wir werden uns eine Zeit nehmen, wo wir uns intensiv mit dem Thema Gebet auseinander setzen. Ähnlich wie die 42 Tage leben in der Bibel, wollen wir am Sonntag auf Gottes Reden hören. Alle zwei Wochen kommen wir dann am Dienstag-Abend in der Gebetsstunde zusammen, um mit Gott zu reden. Jesus Christus ist auferstanden. Er lebt. Er will uns begegnen.

Gebet ist ein Abenteuer, weil meine letzte Gebetserhörung soeben eingetroffen ist. Als ich vor dem Mittagessen in meine Agenda schaute, stellte ich mit Schrecken fest, dass ich am Montag in der Rämismühle eine Andacht habe. Ich habe dies übersehen und das stresste mich. Eigentlich dachte ich, ich könnte am Nachmittag gemütlich das Editorial schreiben und noch einiges anderes erledigen. Mit der Andacht würde dies nun eher zum Stress. Um 13 Uhr betete ich, dass Gott mir doch gute Gedanken für die Andacht gäbe und ich alles, was noch nötig wäre, in Ruhe erledigen könne. Jetzt ist 15.09 Uhr. Ich habe die Andacht geschrieben und geprobt. Drei Lieder ausgesucht und mit der Gitarre geübt. Den Text für das Gebets-E-Mail und das hier vorliegende Editorial für das „relevant“ geschrieben. Wer mich kennt, der weiss, dass ich mich mit Schreiben eher schwer tue (Legastheniker). Ich danke Gott, dass er erlebbar ist, hilft und eingreift.

In den Monaten Januar bis März wird uns noch ein weiteres Thema schwerpunktmässig beschäftigen – Seine Kirche. Die Kirche von Jesus Christus ist ebenfalls ein Abenteuer für sich. Lass dir in den angekündigten Gottesdiensten die Bedeutung von der Gemeinde Jesu Christi neu bewusst werden. Du wirst Seine Kirche aufs Neue lieben lernen.

Ich freue mich auf das kommende Jahr mit euch. Möge unsere Beziehung zu Jesus und zu unserem Vater im Himmel noch persönlicher werden. Der Heilige Geist in uns wird uns dabei leiten.

Es grüsst dich herzlich
Stefan Kym