Gottes Liebe erfahren und weiterschenken

Kirche mit Hoffnung

Die 4 Gesetze eines gesegneten Lebens

Oktober 2012

Bist du von Gott gesegnet? Und ob du von Gott gesegnet bist! Wenn du ein Kind Gottes bist, lebst du in und aus Gottes Segen. Was bedeutet eigentlich Gottes Segen? Dieser sieht sehr vielfältig aus. Hier einiges dazu, das wir in der Bibel finden: Frieden mit Gott, Hoffnung auf den Himmel, jederzeit ein offenes Ohr bei Gott, seine konkrete Hilfe, eine weltweite Gemeindefamilie, materielle Gaben, geistgewirkte Fähigkeiten, Verstehen der Bibel, Erkennen seines Willens, mutmachende Verheissungen, Lebenssinn und Lebensziel, Kraft zum Vergeben usw.

Gottes Segen für uns und die Gemeinde ist nicht etwas, das für uns allein bestimmt ist. In 1 Mose 12,1-3 sagt Gott zu Abraham: „Ich will dich segnen, damit du für andere zum Segen wirst.“ Das ist das erste Gesetz eines gesegneten Lebens: Gottes Segen soll zu anderen Menschen fliessen. Ganz nach unserem Gemeindemotto:

Gottes Liebe erfahren und weiterschenken.

Gott verspricht uns treu zu versorgen, wenn wir uns um den Segen anderer kümmern. Alles, was Gott seiner Gemeinde gibt, ist dazu da, andere zu segnen. Im Lukasevangelium 18,29-30 lesen wir: »Ich sage euch: Jeder, der um des Reiches Gottes willen Haus oder Frau, Geschwister, Eltern oder Kinder zurücklässt, bekommt jetzt, in dieser Zeit, alles vielfach wieder und in der kommenden Welt das ewige Leben.« Wenn wir darum bemüht sind anderen zu helfen, dann wird Gott uns dabei helfen. Er wird uns ein Vielfaches von dem geben, was wir aufgeben. Was gibt es Besseres als von Gott gesegnet zu sein. Das zweite Gesetz eines gesegneten Lebens lautet: Wenn wir anderen zum Segen werden, dann kümmert sich Gott um unsere Bedürfnisse.

Es ist ein unglaubliches Phänomen. Umso mehr wir anderen zum Segen wurden, umso mehr hat Gott uns gesegnet. Das widerspricht der Logik, aber es entspricht Gottes Verheissung, die im Lukasevangelium 6,38 steht: Gebt, und es wird euch gegeben werden. Ein volles Mass wird man euch in den Schoss schütten, ein reichliches Mass, bis an den Rand gefüllt und überfliessend. Denn das Mass, das ihr verwendet, wird auch bei euch verwendet werden.« Geben ist seliger denn nehmen. Da wo wir anderen geben, wird Gott uns nicht nur zurückerstatten, sondern überfliessend segnen. Das dritte Gesetz lautet: Unsere Segnungen gegenüber anderen werden reichlich auf uns zurückfallen.

Wenn wir als Gemeinde schon so gesegnet sind mit Ressourcen, tollen Mitarbeitern, reicher Erfahrung und und und, dann sind wir noch mehr gefordert andere zu segnen. Jesus sagt im Lukasevangelium 12,48: »Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel gefordert, und wem viel anvertraut wurde, von dem wird umso mehr verlangt.« Mit zunehmendem Segen wächst unsere Verantwortung. Dies ist das vierte Gesetz: Je mehr Gott uns segnet, umso mehr sind wir gefordert andere zu segnen (andere segnen bedeutet, andere mit Gutem von Gott beladen. Das kann durch einen Zuspruch oder auch ganz praktisch geschehen).

Am 28. Oktober starten wir mit der Predigtreihe: "Jesu Aufträge an seine Gemeinde". Wenn wir weiterhin von Gott gesegnet sein wollen, sollten wir die kommenden 5 Gottesdienste sehr ernst nehmen. Die Gemeinde besteht nicht um ihrer selbst willen. Auch du bist nicht nur um deiner selbst willen gesegnet. Gott gibt uns konkrete Aufträge. Er gibt uns Sinn und Ziel als Privatpersonen und als Gemeindefamilie. Ich freu mich auf die kommenden Wochen, wo wir uns in unser Leitbild vertiefen und Gottes Segen empfangen und weitergeben wollen.

Mache den Gottesdienst zu deiner Priorität – sei gesegnet!

Stefan Kym