Gottes Liebe erfahren und weiterschenken

Kirche mit Hoffnung

Neues ist möglich

Juli 2014

Gott ist ein Gott der Veränderung. Er schafft immer wieder Neues. Diese Fähigkeit zeichnet ihn als lebendigen Gott aus, er sagt in Jes 44,7:
Wer ruft wie ich immer Neues ins Dasein? Er soll den Beweis antreten und mir alles der Reihe nach aufzählen, angefangen bei der Urzeit, als ich die Menschen schuf! Und was künftig geschehen wird, das soll er einmal vor allen hier erzählen!

Zur Zeit von Israel, ca. 700 Jahre vor Jesus Christus, hat er Neues geschaffen, er sagt in Jes 43,19:
Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht?
Und auch heute schafft Gott Neues. Dass Veränderung möglich ist, ist für manche die Chance! Ihr Leben kann nochmals neu starten, wenigstens geistlich gesehen. Für alle, die in irgendwelchen Schwierigkeiten stecken, ist das eine sehr gute Nachricht – Veränderung, Neues ist möglich.

Andere schrecken vor dem Neuen zurück. Ständig wird alles anders. „Ich kann mich an nichts mehr festhalten.“ Bei manchen löst Veränderung eine richtige Krise aus. Ja, es ist so, Veränderung schafft Unsicherheit, aber ohne Veränderung wäre das Leben tot.

In einer elektronischen Bibelkonkordanz habe ich das Wort „neues“ eingegeben und landete 70 Treffer. Da ist die Rede von neuem Saatgut, neuen Kleidern und neuem Glück. 10 Mal kommt das Stichwort „neues Lied“ vor, das gesungen wird oder gesungen werden soll. Es ist aber auch die Rede davon, dass neues Leben durch Jesus Christus möglich ist und dass Gott uns ein neues Herz geben möchte. Paulus suchte neue Missionsfelder usw.

Wenn du in Problemen, Nöten und ausweglosen Situationen steckst, dann möchte ich dich ermutigen. Gott kann verändern. Er schafft Neues, das entspricht seinem Wesen. Es gibt Hoffnung für deine Situation. Bete, achte auf das, was Gott tut und lass dich verändern. Ein paar Zitate aus der Weltgeschichte sollten zeigen, dass Veränderung geschieht, manchmal wider allen Erwartens:

  • „Schwerer als Luft? Flugmaschinen sind unmöglich.“ Lord Kelvin, Präsident der Royal Society, 1895.
  • „Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“ Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943.
  • „Es werden höchstens 5000 Fahrzeuge gebaut werden. Denn es gibt nicht mehr Chauffeure, um sie zu steuern.“ Gottlieb Daimler.
  • „Wer zur Hölle will Schauspieler reden hören?“ Warner Brothers über Tonfilme, 1927.
  • „Das Telefon hat zu viele ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kommunikationsmittel. Das Gerät ist von Natur aus von keinem Wert für uns.“ Western Union, Interne Kurzinformation, 1876.
  • „…dass die Vereinigten Staaten in höchstens 20 Jahren kein Öl mehr haben werden, steht fest.“ Anton Zischka in „Ölkrieg“, 1939.
  • „Wir mögen den Sound nicht und ausserdem ist Gitarrenmusik sowieso am aussterben.“ Decca Recording Co, begründet so die Zurückweisung der Beatles, 1962.

Diese Zitate fordern uns heraus, Neuem mit Hoffnung und nicht mit Ablehnung entgegen zu treten. Jemand sagte einmal: „Wenn wir das tun, was unsere Vorfahren getan haben, dann tun wir nicht das, was unsere Vorfahren getan haben.“ Gott schafft ständig Neues. Es ist gut, wenn wir mit ihm Schritt halten. Ich freue mich darüber, was Gott in den vergangenen Jahren in seiner Gemeinde in Effi gewirkt hat. Es sind viele Einzelschritte, die einen beträchtlichen Unterschied ausmachen. Ich bin gespannt, wie Gott auch weiterhin führen wird. Sicherheit gibt mir dabei nicht das, was ich gerne festhalten möchte, sondern unser Vater im Himmel, der beständig ist.

In diesem Sinne wünsche ich allen erholsame Ferien zum Vordenken mit Gott und viel Mut, aus dem vielleicht festgefahrenen Toten auszubrechen. Neues Leben ist möglich. Sogar der Tod ist eine Veränderung, die zu neuem Leben führt.

Es grüsst dich herzlich
Stefan Kym